Riss durchs Leben In beeindruckenden Portraits und persönlichen Berichten zeigt die Ausstellung des Landschaftsverbands Rheinland im Foyer des WBZ (Stadtbücherei und VHS Düsseldorf), Bertha-von-Suttner-Platz, die Lebensgeschichten von zehn Frauen, die 1942/1943 aus der Ukraine zur Zwangsarbeit ins Rheinland deportiert worden waren: Zehn Schicksale, die für das Schicksal von Millionen weiterer Menschen stehen, die in jungen Jahren in ein fremdes Land deportiert wurden und als Gezeichnete zurückkehrten. Sie ist bis zum 14.10.2008 im WBZ zu besichtigen. Am 10. Oktober 2008 wird um 11.00 Uhr eine kostenlose Führung angeboten. Die Ausstellung wurde am 16.09.2008 durch die stellvertretende Vorsitzende der Landschafsversammlung, Corinna Beck, den Kulturdezernten der Landeshauptstadt Düsseldorf, Hans Georg Lohe und die Autorin der Ausstellung, Dr. Bettina Bouresh, eröffnet. In dieser Woche, vom 15. – 17. September 2008, sind auch ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus der Ukraine Gäste der Landeshauptstadt Düsseldorf. Zu ihrem Besuchsprogramm gehören Gespräche mit Schülerinnen und Schülern, kulturelle Veranstaltungen – und die Begegnung mit den Stätten, an denen sie damals leben und arbeiten mussten. Diese Besuche, die mit viel Engagement und Einfühlung von der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf und einem ehrenamtlichen Team vorbereitet und begleitet werden, sind zu einer festen Einrichtung der Landeshauptstadt geworden und gehören zu ihrer aktiven Versöhnungs- und Verständigungsarbeit.  
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