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N
och immer ist es so, dass überlieferte Vorstellungen, „Spaltenfüller“ in den Zeitungen und Halbwahrheiten das Bild der Mehrheit über die Minderheit der deutschen Sinti und Roma prägen.

Diese Präsentation gibt Ihnen Auskünfte aus erster Hand über die Sinti und Roma in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus, die Arbeit des Landesverbands und der Beratungsstelle.

Die Thematik und die Geschichte unserer Minderheit können im Rahmen einer Internet - Information natürlich nur angedeutet werden. So möchten wir diese Präsentation auch als Einladung verstanden wissen, sich der Thematik unbefangener zu nähern, mehr wissen zu wollen, den Literaturhinweisen nachzugehen und den Kontakt über die Beratungsstelle des Landesverbands in Düsseldorf zu suchen.

Roman Franz

Erster Vorsitzender des Landesverbandes NRW und Vorstandsmitglied des Zentralrat-und Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma

Mahnmal "EHRA" von Otto Pankok für die Opfer der

Düsseldorfer Sinti.

Wir bewegen uns immer noch in einem Umfeld, das der Minderheit der Sinti und Roma ablehnend und feindlich  gegenüber steht. Das nennt man  „Antiziganismus“.

 

 

 

Die Beratungsstelle für Sinti und Roma in

 

Seit 1985 fördert die Landesregierung über das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen die Beratungsstelle für Sinti und Roma in Düsseldorf. Sie ist Beratungsstelle für die Angehörigen der Minderheit im Bundesland Nordrhein-Westfalen und Vermittlungsstelle zwischen Minderheit, Mehrheit und deren Institutionen und Einrichtungen. Der Verband Deutscher Sinti und Roma Landesverband Nordrhein-Westfalen hat seinen Ursprung in der Bürgerrechtsbewegung der deutschen Sinti und Roma, die in den 1970er Jahren entstanden ist und die seitdem konsequent auf die Ausgrenzung und Ungleichbehandlung der Sinti und Roma aufmerksam macht.

 

Mit der Anerkennung des nationalsozialistischen Völkermords an den Sinti und Roma aus „rassischen Gründen“ im Jahr 1982 ging die Einrichtung des Zentralrats und der Landesverbände deutscher Sinti und Roma einher. Der LV wurde 1982 gegründet. Er ist Ansprechpartner aller in Nordrhein-Westfalen lebenden Sinti und Roma in allen Fragen des gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens der Minderheit und zugleich Dialogpartner für die Institutionen des öffentlichen Lebens.

   

 

Die Aufgaben des Landesverbandes

  • Aufarbeitung und Dokumentation der Geschichte, insbesondere des NS –  Völkermords an den Sinti und Roma auf landesweiter Ebene sowie in der Erinnerung und im  Gedenken an die Opfer des rassistischen  Holocaust

  • Bürgerrechtsarbeit, d.h. die in der umfassenden politischen und gesellschaftlichen Vertretung und in der Durchsetzung des Minderheitenschutzes und der Gleichbehandlung

  • Öffentlichkeitsarbeit gegen Diskriminierung und Benachteiligung von Sinti und Roma und gegen antiziganistische, rassistische Vorurteile

  • Förderung der schulischen und außerschulischen Bildung für die Minderheit

  • Kulturelle Arbeit, d.h. in der Rekonstruktion und Bewahrung der im Nationalsozialismus zerstörten Kultur der  Sinti und Roma, der Bewahrung und Weitergabe des Romanes an Sinti und Roma sowie der Entwicklung einer  eigenständigen kulturellen Identität.   

 

 AB 15. November 2011