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 Termine 2. Halbjahr 2010

 

September 2010  

Erzähl- und Begegnungscafé für NS-Verfolgte in Düsseldorf 

Nach dem Kölner Vorbild wird nun auch in Düsseldorf ein Erzähl- und Begegnungscafé für NS-Verfolgte eingerichtet. Im Vordergrund steht dabei, den Überlebenden einen geschützten Raum der Begegnung, des Austauschs, der Hilfe und Beratung zu geben.

Ein Trägerkreis um den Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte Köln und die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf hat in den vergangenen Monaten das Projekt in Düsseldorf intensiv vorbereitet.

Auch für Münster wird ein Erzähl- und Begegnungscafé angestrebt.

Informationen zur Idee und zur Praxis: http://ns-beratung.de/projekte.htm

 

Freitag, 10. September 2010, um 18.00 Uhr in der Berger Kirche Düsseldorf,
Bergerstraße 18 (Altstadt):
 

RESPEKT UND MUT 2010  

Seit 10 Jahren besteht die Initiative „Respekt und Mut“, die seitdem auf 40 Kooperationspartnerinnen und -partner angewachsen ist.

Die diesjährige Auftaktveranstaltung am 10.09.2010 in der Berger Kirche stellt Fotos und Geschichten von Menschen in den Mittelpunkt, die sich seit dem Start der Kooperation für Düsseldorf als Ort der Vielfalt eingesetzt haben. 

Weitere Informationen unter http://www.respekt-und-mut.de und im aktuellen Programmheft, das im August 2010 erscheint.


Vom 2.-5. November 2010 in Düsseldorfer Schulen und bei „Respekt und Mut“ zu Gast:
 

Das Werkraumtheater Walldorf mit herausragenden Theateraufführungen:  

Nach dem beeindruckenden Gastspiel vom November 2009 in Düsseldorf wird auf Initiative von Frau Bürgermeisterin Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann das Kinder- und Jugendtheater Walldorf vom
2.-5.11.2010 an Düsseldorfer Schulen mit „Elses Geschichte“ gastieren.

Die Tournee wird vorbereitet und begleitet von der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf und vom Landesverband Deutscher Sinti und Roma NRW.

 Þ   Besondere Aufführung am Mittwoch, 03. November 2010, um 18.00 Uhr in der Versöhnungskirche (Diakonie in Düsseldorf), Platz der Diakonie 1, 40233 Düsseldorf-Flingern: 

„Amra – ein Mädchen aus Bosnien“

Werkraumtheater Walldorf

Inszenierung: Jasmin Rahimi-Laridjani

Ein Projekt für Toleranz und Demokratie –
und ein Beitrag zu „Respekt und Mut 2010“.

(Eintritt frei; empfohlen ab ca. 14 Jahren).                                                                          
                                                                                                 Janine Schröder und Annika Bittner:
                                                                                                 "Amra - ein Mädchen aus Bosnien",
                                                                                                 Foto: J.Rahimi-Laridjani

 Die Thematik ist angesichts der Situation der Menschen in den Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawien und der ungewissen Zukunft der Flüchtlinge bei uns immer noch hoch aktuell. „Amra“, ein Zwei-Personen-Stück von großer Dichte, gehört zu den großen und hervorragenden Produktionen des Werkraumtheaters.

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Termine 1. Halbjahr 2010 


 

 

 

Dienstag, 06. Juli 2010, Berufskolleg Barmen - Europa-Schule

Projekttag „Lebendige Bibliothek“ 

„Manchmal glaubt man zu wissen, was in einem Buch steht. Manchmal reicht schon das Cover, um zu wissen, worum es geht. Mit Menschen geht es uns oft nicht anders. Aufgrund von Äußerlichkeiten oder der Zugehörigkeit zu einer Gruppe, glauben wir, sie zu kennen. Wir reden über sie und nicht mit ihnen. Aber Menschen sind auch Bücher. Sie handeln von etwas. Sie haben eine Geschichte“.

(Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V. zur Aktion „Lebendige Bibliothek“). 

Nach der Idee der „Lebendigen Bibliothek“ gestaltete das Berufskolleg in Wuppertal-Barmen seinen diesjährigen Antirassismustag. Der 1. Vorsitzende des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma NRW, Roman Franz, stand als „Buch der Sinti und Roma“ zur Verfügung. In den intensive Gesprächsrunden erfuhren Interessierte mehr über die Geschichte und die heutige Lebensweise der Sinti und Roma.

Dienstag, 13. Juli 2010, Wilhelm-Kraft-Gesamtschule Sprockhövel

Antirassismustag 2010: Sinti und Roma

Die Jahrgänge 9 und 11 hatten zum Antirassismus-Tag der Wilhelm-Kraft-Gesamtschule ebenfalls den 1. Vorsitzenden des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma NRW zu einem Podiumsgespräch eingeladen. Die Schülerinnen und Schüler befragten Roman Franz zur Geschichte der Sinti und Roma und diskutierten mit ihm über die heutige Situation der Minderheit, über Vorurteile sowie über Gemeinsamkeiten und Unterschiede von „Kultur“ und „Tradition“ bei Mehrheit und Minderheit.
http://www.wilhelm-kraft-gesamtschule.de/node/1287

 

Dienstag, 09.02.2010, um 19.00 Uhr in der VHS Bochum
(BVZ, Raum 039):

Vortragsveranstaltung: Verfolgung der Sinti und Roma in Bochum.

Sinti und Roma gehören zu den Minderheiten, die in der geschichtswissenschaftlichen und politischen Diskussion selten angemessen als Verfolgte erwähnt und gewürdigt wurden. Der Vortrag von Klaus Kunert (VVN-BdA) berichtet über das Schicksal der Sinti und Roma während der NS-Zeit. 
Mit Roman Franz, dem 1.Vorsitzenden des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma NRW 

Dienstag, 09.02.2010, um 19.00 Uhr im Jazzclub Domicil,
Dortmund, Hansastr. 7-11

DOTSCHY REINARDT liest und singt.

Dotschy Reinhardt liest aus ihrer Autobiographie „’Gypsy’ – Die Geschichte einer großen Sinti-Familie“. Eine deutsche Geschichte.
Im Anschluss gibt es ein kleines Konzert mit Dotschy Reinhardt und Alexej Wagner (Gitarre).

65. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz –Internationaler Gedenktag für die Opfer des Holocaust 
 

Mittwoch, 27.01.2010, um 12.00 Uhr in der Panoramagalerie Schloss Oberhausen

Gedenkstunde zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus.
Mit Oberbürgermeister Klaus Wehling, Migrationsrat Ercan Telli und Beiträgen von Schülerinnen und Schülern aus Oberhausener Schulen.
Die regelmäßige, breite Beteiligung von Schülerinnen und Schülern aller Schulformen und Stufen an der Gestaltung ist das Besondere dieser Gedenkveranstaltung in Oberhausen. 

Mittwoch, 27.01.2010, um 19.00 Uhr in Gelsenkirchen: Schweigezug und Gedenk-Kundgebung

Der Verein GELSENZENTRUM E.V. lädt ein zu der Veranstaltung am Internationalen Holocaust-Gedenktag.
Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr mit einem Treffen an der Wildenbruchstr./Fontanestr. Von dort geht der Schweigezug zur Verladerampe am Großmarkt, wo die Abschlussveranstaltung mit Worten des Gedenkens stattfindet. 

Mittwoch, 27.01.2010, um 20.00 Uhr in der Christuskirche Bochum

„Wir waren, solange ich denken kann, deutsche Sinti.“
  Lesungen und Lieder.
Petra Rosenberg liest aus den Erinnerungen ihres Vaters Otto Rosenberg, Marianne Rosenberg aus ihrer Autobiographie. Bei ihren Liedern wird sie von dem Gitarrenvirtuosen und Komponisten Ferenc Snétberger begleitet, einem der Großen seines Fachs.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AB 16. August 2010