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           Aktuell - Veranstaltungen und Ereignisse in   

 

 

 

 

 

                                       Termine 2011                                

 

 

Publikation: Schulische Förderung von Sinti- und Roma-Kindern

 Begegnung und Verständigung

Sinti und Roma in NRW

Schulische und schulbegleitende Förderung und Initiativen für Kinder

aus Sinti- und Roma-Familien

Die Bezirksregierung Arnsberg und die RAA, Hauptstelle Essen, haben nun die Publikation „Begegnung und Verständigung“ herausgegeben. Der Landesverband hat an dieser Schrift intensiv mitgearbeitet.

Die Publikation setzt sich umfassend mit der schulischen Situation von Kindern und Jugendlichen aus Sinti- und Roma-Familien auseinander. Sie reflektiert sowohl die Situation des Schulalltags als auch die Gründe dafür, warum Sinti und Roma und die Geschichte ihrer Ausgrenzung (Antiziganismus) Thema von Schule sein müssen. Zudem bietet sie einen Überblick über Institutionen, Initiativen und Projekte und zeigt damit Beispiele gelungener Praxis.

 Download:

Die Publikation „Begegnung und Verständigung“ steht zum kostenlosen Download bereit unter: http://www.sintiundroma-nrw.de/downloadszwei.htm

RESPEKT UND MUT 2011/2012

 Auch in diesem Herbst gibt es das gemeinsame Programm der Düsseldorfer Beiträge zur interkulturellen Verständigung.

Rund 60 Organisationen, Initiativen und Kooperationen laden zu Begegnungen, Exkursionen, Diskussionen, Kultur und Musik ein. Das ganze Programm und tagesaktuelle Hinweise finden Sie über die Seite www.respekt-und-mut.de

 

20.11.2011: Einweihung des Trauerortes in Düsseldorf

Sinti und Roma wissen sehr gut, wie schmerzlich es ist, keinen Ort zu haben, an dem man der Angehörigen ganz persönlich gedenken kann. Denn  es gibt von den meisten Opfern des Völkermords keine Gräber. Vielen Menschen, die vor Verfolgung und Gewalt zu uns geflüchtet sind, geht es ähnlich. Sie können nicht zu den Gräbern ihrer Toten gehen.

Auf maßgebliche Initiative des Psychosozialen Zentrums für Flüchtlinge (PSZ) ist daher nun in Düsseldorf an der Berger Kirche der Trauerort entstanden. Er lädt alle Menschen ein, unabhängig von Herkunft, Schicksal, Religion und Wohnort, die sich dort Zeit für ihre Trauer nehmen und Trost finden möchten.

 

 

 

29.09.2011: „Sinti und Roma – Minderheiten in NRW und in Bochum“ – 

Informations- und Diskussionsveranstaltung im Erich-Brümann-Haus, Bochum,

mit Roman Franz, 1. Vorsitzender des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma NRW und Angela Kluge, Flüchtlingsberaterin des Evangelischen Arbeitskreises Asyl in Bochum-Werne. – Eine Veranstaltung im Rahmen der Interkulturellen Woche 2011 des Kinder- und Jugendrings Bochums und der VHS Bochum.

 

 

01.06.2011: Seminar mit der OGATA Wuppertal 

Um Antiziganismus und um die Zuwanderung von Roma aus den neuen EU-Mitgliedsstaaten ging es bei der Fortbildung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der „Offene Ganztagsschule“ in Wuppertal, die in Kooperation mit dem PSZ Düsseldorf und dem Landesverband. Referent und Gesprächspartner war der 1. Vorsitzende des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma NRW, Roman Franz. 

 

15.04.2011: „Denkmal der Namen“ im Deweerthschen Garten, Wuppertal, enthüllt 

Eine Gedenktafel mit über 3.000  Namen erinnert an die Menschen aus Wuppertal, die dem Rassismus und dem Terror der Nationalsozialisten zum Opfer fielen. Zu der Gedenkfeier kamen Überlebende der NS-Verfolgung und deren Angehörige, Veteranen der alliierten Befreier sowie Vertreterinnen und Vertreter deutscher und internationaler Interessen-verbände der Opfer des Nationalsozialismus.

  

 

Februar/März 2011: Restaurierung der Gedenktafel beim Hauptbahnhof Bonn

Auf Initiative des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma NRW hat die Stadt Bonn die Gedenktafel für die Bonner Sinti und Roma, die Opfer des NS-Völkermords wurden, im Frühjahr 2011 restauriert.

Darüber hinaus hat Herr Oberbürgermeister Nimptsch dem Landesverband zugesagt, im Rahmen der Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes über einen besser geschützten und doch öffentlichen Platz für die Gedenktafel zu sprechen.

 
 

 

66. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz  – Internationaler Gedenktag für die Opfer des Holocaust  

27.01.2011 am Mahnmal „Ehra“, Rheinort (altes Hafenbecken, Altstadt), Düsseldorf 

Gemeinsame Kranzniederlegung und stilles Gedenken am Düsseldorfer Mahnmal für die Sinti und Roma, die Opfer des NS-Völkermords wurden, mit der Ersten Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Düsseldorf, Frau Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann und dem1. Vorsitzenden des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma Nordrhein-Westfalen, Herrn Roman Franz. 

                                                                   

27.01.2011 von 11.00 Uhr bis 21.00 Uhr, Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf

Unser gemeinsamer Gedenkakt war eingebunden in das besondere Programm der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, die diesen Tag anlässlich des bevorstehenden Umbaus mit vielfältigen Beiträgen gestaltete.

Wegen der Umbaumaßnahmen sind die Ausstellungsräume im alten Stadthaus in der Mühlenstraße 29 ab dem 1. Februar 2011 geschlossen. Die Gedenkstätte bleibt jedoch weiterhin sehr aktiv. Einen Überblick über die ständigen Angebote und über die besonderen Aktivitäten im Jahr 2011 finden Sie im Flyer der Mahn- und Gedenkstätte. 

 

21.01.2011 bis 11.02.2011 Ausstellung „Verachtet – Vertrieben – Verfolgt“ im Ottilie-Schoenewald-Weiterbildungskolleg Bochum

Die von der VVN-BdA Bochum erstellte Ausstellung ist eine der umfangreichsten und informativsten lokalen Dokumentationen zur Geschichte rassistischen NS-Verfolgung der Sinti und Roma. Sie wird seit 2005 regelmäßig gezeigt, so auch zu Anfang des Jahres 2011 anlässlich des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus.

Die Eröffnung fand am 21. Januar 2011 im Ottilie-Schoenewald-Kolleg statt – mit OStD Dr. Heinrich Brinkmöller-Becker (Schulleiter des Weiterbildungskollegs), Klaus Kunold (Vorsitzender VVN Bochum) und Roman Franz (1. Vorsitzender des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma NRW).

 

13.01.2011: Abschied von der bisherigen Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, Frau Angela Genger 

Mit einer sehr persönlich geprägten Feierstunde im Düsseldorfer Kom(m)ödchen wurde Frau Genger in den Ruhestand verabschiedet.

Als eines ihrer wichtigsten Vermächtnisse bleibt, dass die Düsseldorfer Mahn- und Gedenkstätte allen Opfern des Nationalsozialismus verbunden ist und bleibt – auch denen, die keine starken Organisationen haben. Wir sagen ihr auch an dieser Stelle ganz herzlich „Danke“ für die konsequente und unbeirrbare Weggemeinschaft, die uns 23 Jahre lang verbunden hat.

 

 

 

 

 AB 19. Dezember 2011